Entwurfsbeschreibung:
Drei Nutzergruppen sollen in diesem Entwurf für ein Dienstleistungzentrum ihren zukünftigen Sitz haben:
- Etschwerke
- Stadtwerke Meran
- Bauhof der Stadt Meran
Die Schwierigkeit der Aufgaben besteht darin das umfangreiche Raumprogramm unter Berücksitigung
der funktionalen und verkehrstechnischen Abläufe auf dem zur Verfügung steheneden Areal sinnvoll unter
zu bringen. Das Konzept fußt auf mehrern Schwerpunkten, welche die Organisation und Charakteristik des
Gebäudes entscheidend beeinflussen:
- eine einfache, klar lesbare Großform, welche die innere Organisation in ihrem Äußeren widerspiegelt.
Die Dienstleistungs- und Bürobereiche werden in einem kompakten, zum Straßenraum orientierten Block untergebracht.
- eine begehbare, scheinbar schwebende "Dachplatte" über dem Erdgeschoss verbindet den Bahnhof Untermais mit
dem hinter dem Areal liegenden zukünftigen Stadterweiterungsgebiet (ehemaliges Kasernenareal) und dient als Brücke
und öffentlicher Raum für zukünftige Bewohner des Gebietes.
- das erste Untergeschoss wird über zwei großzügige Höfe mit natürlichem Licht und Luft versorgt.
Verteilung der Raumnutzungen:
- Parken und in den Untergeschossen; Lager und Depots im 1. UG, wobei sich Werkstättenbereiche um die Innenhöfe
gruppieren.
- im 1. UG unterhalb des Büroblocks, sind sämtliche Umkleide- und Sanitärräume untergebracht, von hier erreicht das Personal
über kurze Wege und wettergeschützt jeden Punkt innerhalb des Dienstleistungszentrums.
- das gleiche gilt für das großflächig überdachte Erdgeschoss, welches über die begrünten Höfe
und die Oberlichter mit Tageslicht versorgt wird.
- die Frontofficebereiche der Etsch- und Stadtwerke sind direkt vom Straßenraum über ein großzügiges, gemeinsames
Foyer erreichbar.
- über das offene Treppenhaus werden die zwei darüber liegenden Büroetagen erschlossen. Eine Gangzone teilt den
dreihüftigen Büroblock in einen Teil für die Etschwerke und einen für die Stadtwerke.
- die Erschließungszonen werden durch die dazwischen geschalteten Atrien und Höfe zu atmosphärisch einladenden
Aufenthaltsbereichen.
- im Gesamten ist die Anlage so konzipiert, dass es zu möglichst wenigen funktionalen Überschneidungen kommt
und die einzelnen Nutzerbereiche für sich autonom in Betrieb sein können.
Renderings: Peter Larcher
www.workspace.at