Entwurfsbeschreibung:
Die Entwicklung der Gebäudeform wurde maßgeblich bestimmt von der Vorgabe der Verwendung geneigter Dachformen. Durch die Entscheidung einer zweigeschossigen Organisation der Personal- und Gemeinschaftsräume und der Eingeschossigkeit der Fahrzeughalle entschieden wir uns für eine langgezogene in Längsrichtung des Baukörpers geneigte Dachplatte. Dieser Schritt drückt dem Gebäude formal den Stempel auf – das dynamische Erscheinungsbild wird zusätzlich betont durch das Abschrägen der Fassadenflächen. Lediglich die Ostfassade mit ihren großflächigen Öffnungen bleibt vertikal. Das Kappen der südwestlichen Gebäudeecke ergibt sich aus der Notwendigkeit Bauvolumen zu sparen – d.h. die Serviceräume werden mit der kleinstmöglichen Raumhöhe realisiert. Die tragende Struktur der äußeren Hülle wird in Stahlrahmenbauweise, die tragenden Wände und die Decke im zweigeschossigen Gebäudeteil in
Stahlbeton ausgeführt. Als Ausfachung für die Rahmenkonstruktion werden hoch wärmegedämmte Sandwich-Paneele verwendet. Die außenliegende - das Erscheinugsbild des Feuerwehrhauses prägende - Wetterhaut könnte aus siebbedruckten Glasplatten bestehen.
Um den monolithischen Charakter des Gebäudes zu unterstreichen werden auch die Randbereiche des Daches mit dem selben Material gedeckt.